Kardiologie2020-03-26T00:21:14+00:00

Kardiologie

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Leistungen

Aufgrund einer internationalen Spezialausbildung unserer Kardiologen kann die Tierklinik St. Pölten Vorsorgeuntersuchungen mittels Echokardiografie (Herzultraschall) an Hund und Katze durchführen. Patienten mit Verdacht eines kongenitalen, angeborenen Herzfehlers oder im Alter bedingte Herzerkrankung sind bei uns bestens aufgehoben.

Unser Ziel ist es,  kardiologische Patienten bestmöglich zu therapieren, eine gute Lebensqualität zu erhalten und unnötiges Leiden zu ersparen.

Neben Routineuntersuchungen können tagsüber als auch im Notdienst kardiologische Notfälle betreut, überwacht und therapiert werden. Wir arbeiten natürlich gerne mit Ihrem Haustierarzt zusammen

Diagnose einer Herzerkrankung

Herzultraschall

Der Ultraschall stellt eine schonenende Möglichkeit dar alle Weichteilstrukturen des Körpers in Bewegung darzustellen. Besonders in der Kardiologie gilt der Herzultraschall als Goldstandard. Im Gegensatz zum Röntgen, kann man so das Herz auch in Bewegung inklusive innerer Strukturen beurteilen. Somit können beispielswiese Herzklappenerkankungen oder Herzmuskelschwächen diagnostiziert werden. Auch angeborene Herzfehler (Ventrikelseptumdefekt, persistierender Ductus Arteriosus,..) kann man am Herzultraschall erkennen.
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EKG – Elektrokardiogramm

Beim EKG werden die elektrischen Ströme und die Erregungsbildung am Herzen mittels einer Kurve aufgezeichnet. Je nach Position der Elektroden können verschiedene Erregungsableitungen und dadurch unterschiedliche Kurven entstehen. Bei klinisch auffälligen Herzrhythmusstörungen, Leistungsschwäche, Synkopen (Ohnmachtsanfällen) ist ein Elektrokardiogramm indiziert.

Unsere Klinik verfügt über ein PC-EKG, welche Kurven in ein spezielles Computerprogramm überträgt und sie somit anschließend beurteilt werden können. Die Messung erfolgt in der Regel im Stehen oder in rechter Seitenlage.

Blutdruckmessung

Mittels oszillometrischer Blutdruckmessung an den Extremitäten oder Schwanz von Hund und Katze können der systolische, mittlere als auch diastolische Blutdruck (zu vergleichen mit der Messmethode beim Menschen) bestimmt werden. Bei Katzen wird in  der Regel vor jedem Herzultraschall eine Blutdruckmessung durchgeführt, da ein Bluthochdruck (sog. Hypertonie) ebenfalls zu Veränderungen des Herzmuskels verursachen können. Andere kardiologische Indikationen sind Synkopen, kardiogener Schock, Herzversagen sowie bei Erkrankungen der Herzklappen (z.B. Aorteninsuffizienz).

Röntgen

Die Röntgenuntersuchung ist eine der wichtigsten Untersuchungen bei Herzpatienten. Eine Vergrößerung bzw. Veränderung des Herzschattens, Veränderungen des Lungenfeldes bzw. der Lungenstruktur (z.B. kardiologisches Lungenödem) können hier einfach diagnostiziert werden. Ebenfalls dient diese Methode zum Ausschluss von nicht herzbedingten Erkrankungen, wie Tumoren oder eine Entzündung der Lunge (sog. Pneumonie).

Wir verfügen über ein modernes digitales Röntgen, bei dem in kurzer Zeit Bilder angefertigt und beurteilt werden können.

  

Häufige Herzerkrankungen

angeborene Herzerkrankungen

Wie kann ich erkennen, ob mein Hund oder meine Katze einen angeboren Herzdefekt hat? Viele herzkranke Hunde zeigen schon als Welpe eine Leistungsschwäche, können körperlich unterentwickelt sein oder sogenannte Synkopen – Ohnmachtsanfälle – haben. Gelegentlich kann auch eine Blauverfärbung (Zyanose) der Zunge/Maulschleimhäute, Atemnot oder Husten beobachtet werden. Meistens wird bei der Routine Impfung beim Tierarzt ein Herzgeräusch diagnostiziert. Dieses sollte unbedingt mittels Herzultraschalls weiter abgeklärt werden.

Bei Katzen hingegen treten selten Herzgeräusche auf, sodass die Frühdiagnose eines kongenitalen Herzdefekts erschwert wird. Einige Katzen können bei einem Herzfehler körperlich unterentwickelt sein, Hecheln oder schnell erschöpft sein. Bei einem dieser Symptome wird ein Herzultraschall angeraten. Ebenfalls kann bei prädisponierten Risiko-Katzenrassen wie Maine Coone oder Britisch Kurzhaar bereits im jungen Alter (z.B. vor der Kastration) eine Echokardiografie als Vorsorgeuntersuchung durchgeführt werden.

erworbene Herzerkrankungen

Erworbene Herzerkrankungen sind jene, die im Alter (meist genetisch bedingt) entstehen. Beim Hund zählen z.B. die Mitralendokardiose oder DCM dazu. Die Symptome sind dieselben wie bei kongenitalen Herzdefekten; Leistungsinsuffizienz, sowie gelegentlicher Husten sind meist die ersten Symptome, die in Erscheinung treten. Bei der klinischen Untersuchung fällt ein Herzgeräusch auf. Bei der Katze ist der häufigste erworbene Herzdefekt die sogenannte HCM- hypertrophe Kardiomyopathie. Ein Herzgeräusch wird leider selten gehört, sodass die Erstvorstellung dieser Patienten in der Regel spät erfolgt, da die betroffenen Katzen erst bei fortgeschrittener Erkrankung Symptome wie eine schnelle Atmung, z.T. Hecheln oder Abgeschlagenheit zeigen. Husten ist kein Symptom herzkranker Katzen!

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