FAQ
Ja. Nach der Untersuchung erhält Ihre Haustierärztin oder Ihr Haustierarzt auf Wunsch einen ausführlichen Befund mit Diagnose, Therapieempfehlungen und Vorschlägen für die weitere Betreuung. So ist eine optimale Zusammenarbeit gewährleistet.
Nein. Sie können jederzeit direkt einen Termin vereinbaren. Eine Überweisung oder vorhandene Vorbefunde helfen uns jedoch, den bisherigen Krankheitsverlauf besser nachzuvollziehen und Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Im Notfall ist die Tierklinik auch mit Bus oder Zug und einem nachfolgenden Fußweg zu erreichen. Leider ist die öffentliche Anfahrt allerdings aufwändig. Wir empfehlen einen Besuch mittels Auto oder Taxi. Direkt vor der Klinik steht Ihnen ein großer Parkplatz mit ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
Besuche finden je nach Länge des stationären Aufenthaltes und Zustand des Patienten nach Rücksprache mit dem diensthabenden Arzt statt. Wir bitten um Verständnis sollte ein Besuch nicht möglich sein, wir handeln stets im Interesse unserer Patienten. In manchen Fällen verursacht ein Besuch Stress, da vor allem Hunde nicht nachvollziehen können wieso Herrchen oder Frauchen die Klinik wieder alleine verlässt.
Viele Herzerkrankungen lassen sich heute sehr gut behandeln. Mit einer frühzeitigen Diagnose, einer individuell angepassten Therapie und regelmäßigen Kontrollen können viele Hunde und Katzen über lange Zeit eine gute Lebensqualität und einen aktiven Alltag genießen.
Tierversicherungen sind jedenfalls sinnvoll. Je nachdem welche Leistungen inkludiert sind variiert auch die monatliche Prämie. Operationen können zum Beispiel nach schweren Unfällen oder bei Tumorerkrankungen notwendig werden. Versicherungen stellen hierbei eine deutliche Unterstützung dar. Im Internet der Versicherungsanbieter können Sie nachlesen welche Leistungen bei welchem Tarif inkludiert sind.
Nein. Ein Herzgeräusch allein ist keine Diagnose. Manche Herzgeräusche sind harmlos oder müssen lediglich regelmäßig kontrolliert werden, andere weisen auf eine behandlungsbedürftige Herzerkrankung hin. Erst eine Herzultraschalluntersuchung ermöglicht eine genaue Beurteilung.
Jeder Patientenbesitzer/-in wird mindestens einmal täglich über den aktuellen Gesundheitszustand seines Vierbeiners informiert (vormittags nach der Visite). Stehen noch Untersuchungsergebnisse aus oder handelt es sich um einen kritischen Patienten erfolgen oft auch mehrfache Telefonate. Ändert sich der Gesundheitszustand werden Sie ebenso jedenfalls informiert.
Nein. Herzultraschall, EKG und Blutdruckmessung sind schmerzfreie Untersuchungen und können in den meisten Fällen am wachen Tier durchgeführt werden. Eine Sedierung ist nur in Ausnahmefällen notwendig. Bei Katzen empfiehlt es sich, zuhause vor dem Termin eine Beruhigungstablette einzugeben – setzen Sie sich hierfür vorab mit uns in Verbindung
Für eine kardiologische Untersuchung muss Ihr Tier in der Regel nicht nüchtern sein. Sollte für weitere Untersuchungen oder eine Sedierung eine besondere Vorbereitung erforderlich sein, informieren wir Sie selbstverständlich im Vorfeld.
Sollte unsere Technik mal versagen und Sie können uns telefonisch nicht erreichen sind wir auch per Mail unter office@tierklinik-stp.at erreichbar. Handelt es sich um einen Notfall bitten wir um sofortige Vorstellung auch ohne Ankündigung – wir sind stets vor Ort für Sie und Ihren Vierbeiner.
Eine kardiologische Untersuchung ist sinnvoll, wenn Ihr Haustierarzt ein Herzgeräusch festgestellt hat oder Ihr Tier Symptome wie Husten, Atemnot, verminderte Belastbarkeit, Ohnmachtsanfälle oder eine erhöhte Atemfrequenz zeigt. Auch bei bestimmten Risikorassen empfehlen wir regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen – selbst wenn noch keine Beschwerden bestehen.
Die Tierklinik St. Pölten arbeitet zu den Sprechstundenzeiten auf Terminbasis. Nur so können wir lange Wartezeiten für Sie vermeiden. Tierbesitzer mit einem Termin werden Besitzern ohne Termin vorgezogen. Eine Ausnahme stellen Notfälle dar, welche natürlich sofort untersucht werden. Auch bei Notfällen empfiehlt es sich sich anzukündigen, dass evtl. Vorbereitungen getroffen werden können.
Vor einer Narkose müssen Hunde und Katzen für 8-12 Stunden nüchtern gehalten werden. Wasser darf uneingeschränkt verabreicht werden. Kaninchen und Nager dürfen nie ausgenüchtert werden. Auch sehr junge Tiere sollten nur kurze Zeit kein Futter bekommen. Im Zweifelsfall fragen Sie besser nach.
Die Kosten richten sich nach dem Umfang der notwendigen Untersuchungen. Welche Diagnostik im individuellen Fall sinnvoll ist, besprechen wir vorab transparent mit Ihnen.
Hilfreich sind vorhandene Vorbefunde, Röntgenbilder, Ultraschallbefunde, Laborergebnisse sowie eine Liste der aktuell verabreichten Medikamente. Auch Videos von Husten, Atemproblemen oder Ohnmachtsanfällen können wertvolle Informationen liefern.
Operationstermine werden in der Regel nach einer ärztlichen Konsultation vergeben. Vor einer Narkose ist ein Allgemeincheck unseres Patienten und gegebenenfalls entsprechende Voruntersuchungen notwendig, um die Narkosesicherheit zu erhöhen. Unsere Mitarbeiter werden Sie über den genauen Ablauf und benötigte Untersuchungen informieren.
Vor einer Narkose soll der Patient nüchtern sein. Meist wird vor der Einleitung der Narkose eine allgemeine Untersuchung und eine Blutuntersuchung durchgeführt um das Narkoserisiko soweit als möglich zu minimieren. Hierfür wird ein Venenzugang gesetzt, über welchen das Blut entnommen werden kann. Außerdem kann über diesen Venenzugang die komplette Verabreichung aller Medikamente und Infusion erfolgen. Vor der Einleitung der Narkose wird mit Ihnen der Ablauf des Eingriffes besprochen. Mit einer Spritze wird die Narkose, ähnlich wie beim Menschen, eingeleitet. Anschließend wird der Patient intubiert um diesen im Bedarfsfall beatmen und möglichst gut überwachen zu können. In den meisten Fällen wird für die Erhaltung Narkosegas eingesetzt. In der Aufwachphase wird der Patient überwacht bis kein Risiko mehr besteht.
Je nach Fragestellung dauert eine Erstuntersuchung meist zwischen 45 und 60 Minuten. Wir nehmen uns ausreichend Zeit für die Untersuchung, die Befundbesprechung und Ihre Fragen.
Das hängt von der jeweiligen Herzerkrankung und dem Krankheitsstadium ab. Manche Tiere benötigen nur jährliche Kontrollen, andere profitieren von kürzeren Untersuchungsintervallen. Gemeinsam erstellen wir einen individuellen Kontrollplan.
Nach jedem Besuch oder stationären Aufenthalt wird der betreuende bzw. überweisende Haustierarzt mit einem schriftlichen Befund inkl. aller Laborergebnisse und das weitere Vorgehen informiert.

