Tierklinik St. Pölten / Diagnostik / Computertomographie
Computertomographie2020-11-19T17:17:06+00:00

Computertomographie

Die Computertomografie (CT) ist eine Weiterentwicklung des klassischen Röntgens und eines unserer wertvollsten diagnostischen Verfahren. Sie wird immer dann eingesetzt, wenn das Röntgen an seine Grenzen stößt. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Röntgenaufnahme, auf der nur grobe Strukturen und Knochen erkennbar sind, wird in den CT-Aufnahmen auch Weichteilgewebe mit geringen Kontrastunterschieden überlagerungsfrei und detailliert erfasst.

Eine tiefe Sedierung oder Vollnarkose ist für unsere vierbeinigen Patienten unumgänglich, da selbst kleine Bewegungen die Bilder verwackeln, eine Wiederholung notwendig machen und die Untersuchungsdauer unnötig verlängern würden.

Wir arbeiten mit einem Toshiba Activion 16-Zeiler Spiralcomputertomographen der uns hervorragende Darstellungen liefert. Mit der Einführung dieser Spiral-CTs wurde das Verfahren stark beschleunigt und die Auflösung so verbessert, dass aus den aufgenommenen Querschnitten praktisch ohne Qualitätsverlust alle übrigen Schnittebenen rekonstruiert werden können. Zudem ist die Untersuchungs- und Narkosezeit so für den Patienten sehr viel kürzer geworden und damit dessen Belastung geringer.

Mit dem modernen CT der Tierklinik St. Pölten lassen sich einzelne Körperschichten in Bruchteilen von Sekunden überlagerungsfrei darstellen. Dabei wird die moderne Multidetektortechnik eingesetzt: Der Tierkörper wird durch die sich drehende CT-Röntgenröhre geschoben und dabei spiralförmig „abgetastet“. Da nebeneinander liegende Weichteilstrukturen für das menschliche Auge im CT-Bild fast völlig gleich aussehen, ist zur detaillierten Differenzierung bei fast allen Untersuchungen eine intravenöse Injektion von jodhaltigem Kontrastmittel nötig. Das Kontrastmittel wird direkt in die Vene gegeben und erlaubt unter anderem eine detaillierte Gefäßdarstellung (CT-Angiographie). Dieses ist bis auf in seltenen Fällen vorübergehendes Ansteigen von Puls- und/oder Atemfrequenz meist völlig frei von Nebenwirkungen.

Das CT wird vielfältig eingesetzt und ist aus unserem Klinik-Alltag nicht mehr wegzudenken. Zu den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten gehören unter anderem die Beurteilung von:

Im Bereich des Kopf- und Halsbereichs

Enzündungen und Raumforderungen in Maulhöhle, Nasen- und Nasennebenhöhlen, Mittelohr, Retrobulbärraum; Darstellung von Knochen-(z.B. Kiefer-)Frakturen, abnorme Zahnbefunde, Zahnfehlstellungen, oronasale Fisteln, Fremdkörpersuche; Kaumuskelentzündungen; Abszesse; Gehirnblutungen nach Traumata; Gehirntumoren; Entzündungen und Raumforderungen von Lymphknoten, Schilddrüse

Im Bereich des Brustkorbes (Thorax):

Entzündungen und Raumforderungen in Lunge, Lymphknoten, Gefäßen; Lungenlappendrehungen, Luft- oder Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb (Pneumothorax, Liquidothorax); Fremdkörpersuhe nach Aspiration oder Inhalation; Metastasensuche/Screening für Tumorpatienten

Im Bereich des Bauchraums (Abdomen):

Entzündungen und Raumforderungen in Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Magen-Darm-Trakt, Lymphknoten, Nieren, Nebennieren; Flüssigkeitserguss-Ursachensuche; Metastasensuche / Screening für Tumorpatienten; Gefäßanomalien (Shuntdiagnostik)

Im Bereich des Beckens:

Entzündungen und Raumforderungen in den Urogenitalorganen inkl. Prostata, falsch mündende Harnleiter

Im Bereich der Gelenke/Knochen:

Komplizierte Frakturen, Entzündungen, Tumoren, Fehlstörungen, Entwicklungsstörungen (in Ellbogen-, Schulter-, Sprunggelenk und an den Sesambeinen, Achsenrotationen (angeboren oder nach Trauma)

Im Bereich der Wirbelsäule: kalzifizierte Bandscheibenvorfälle, Entzündungen (Diskospondylitis), Anomalien, degenerative Prozesse, Neoplasien, Frakturen, Luxationen

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