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Chirurgie der Atemwege2020-06-11T11:29:35+00:00

Chirurgie der Atemwege

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Häufige Operationen

Zu den oberen Atemwegen zählen Nase, Nasennebenhöhlen, Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf. Operationen werden auch an Ohren und den jeweiligen Speicheldrüsen durchgeführt. Im Bereich des Halses werden Erkrankungen von Luftröhre, Speiseröhre, Schilddrüsen und Nebenschilddrüsen behandelt.

Zu den häufigen Operationen der oberen Atemwege zählen:

  • Korrektur des Brachycephalensyndroms
    • operative Korrektur des Gaumensegels
    • Erweiterung zu enger Nasenöffnungen
  • Operationen am Ohr und den Gehörgängen
  • Operation der Kehlkopflähmung

Häufige Eingriffe im Brustkorb sind:

  • Chirurgische Entfernung von Lungentumoren
  • Abszessbildungen in Folge von Lungenentzündungen
  • Verletzungen und Fremdkörpern, die vom Rachen über die Luftröhre in die Lunge gewandert sind
  • Chirurgische Versorgung eines Pneumothorax

Operationen im Brustkorb sind auch heute noch ein für viele Tierbesitzer unvorstellbarer Eingriff, womit betroffenen Hunden oft eine große Chance versagt bleibt. Derartige Operationen zählen jedoch schon seit längerem zu Standardoperationen von speziell geschulten Chirurgen im Veterinärbereich.

Wir nur ein Lungenlappen entfernt treten bei der Atmung keine Komplikationen oder Nebenwirkungen auf. Die Lunge unserer vierbeinigen Lieblinge besteht aus insgesamt 7 Lungenlappen, davon befinden sich drei auf der linken und vier auf der rechten Seite. Man kann theoretisch sogar alle Lappen von einer Seite entfernen, ohne dass eine Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist. Die verbliebenen Lungenlappen haben nach Entfernung eines oder mehrerer Lappen mehr Platz im Brustkorb und dehnen sich kompensatorisch mehr aus. Der Gasaustausch erfolgt somit absolut problemlos.

Gerade die ersten Stunden nach dem chirurgischen Eingriff ist die Schmerzkontrolle besonders wichtig. Weiters müssen die Lungen nach der Operation wieder einwandfrei funktionieren können, der physiologische Unterdruck in der Lunge muss wieder hergestellt werden und die Luft, die sich während der Operation im Brustkorb angesammelt hat, muss wieder entfernt werden.

In den allermeisten Fällen bekommen die Patienten nach der Operation eine Drainage in den Brustkorb eingelegt. Diese Drainage bleibt zwischen 12 und 48 Stunden im Brustkorb. Nachdem sie entfernt worden ist, bleiben die Patienten noch für 24 Stunden zur Beobachtung in der Tierklinik. Insgesamt ist somit mit einem stationären Aufenthalt von 2-3 Tagen zu rechnen.

Liegen eines oder mehrere der folgenden Symptome vor, ist eine Vorstellung in der HNO-Ambulanz empfehlenswert:

  • Laute Atemgeräusche
  • Schnarchen
  • Atemnot bei Ruhe und/oder bei Belastung
  • Belastungsintoleranz
  • Niesen
  • Nasenausfluss
  • Schwellungen im Halsbereich
  • Husten
  • Ohnmachtsanfälle
  • Missbildungen an Nase / Lefzen / Gaumen
  • Chronische Ohrenentzündungen

Ansprechpartner für Chirurgie

Dr. Bettina Habenbacher

Weichteilchirurgie
Tumorchirurgie

Dr. Marlis Wiebogen-Wessely, Dipl. ECVS

Orthopädie
Traumatologie

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